Schon seit einigen Jahren ist es mein Traum, für einige Zeit in ein Entwicklungsland zu reisen, dort zu leben, freiwillig sozial zu arbeiten und zu helfen. Mir ist es wichtig, mit eigenen Augen zu sehen und sich selbst ein Bild davon zu verschaffen, wie es in anderen anders entwickelten Ländern zugeht und selbst mit anzupacken.
Ich bin der Meinung, dass es fast selbstverständlich ist, wenn man in eine vergleichsweise sehr wohlhabende und vielleicht sogar etwas verwöhnte Gesellschaft geboren wurde, etwas zurückzugeben und für die Leute zu tun, die eben nicht in diesen Überfluss geboren sind.
Dazu finde ich es wichtig, Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen und Ländern aufzubauen, bzw. zu halten, da meiner Meinung nach alle davon profitieren und man viel voneinander lernen kann. Vor allem, da man dieses Wissen später in seinem eigenen Land weitergeben kann.
Durch das Leben und Arbeiten vor Ort möchte ich andere Kulturen, Traditionen und Lebensweisen näher kennenlernen, nette Leute treffen und das Land erkunden. Ich möchte mich mit den Menschen über ihre Lebensumstände, ihre Einstellungen und Gewohnheiten, Ideen und Perspektiven austauschen und erhoffe mir somit einen neuen kritischen Blick auf die Welt, meine eigene Heimat und Kultur sowie mein persönliches Verhalten und Gewohnheiten. Gleichzeitig möchte ich den Menschen einen Einblick in die deutsche Kultur geben. Durch meine gewonnenen Erfahrungen möchte ich nach meiner Rückkehr den Menschen in Deutschland einen näheren Einblick in die Lebensrealität von Menschen in sogenannten Entwicklungsländern vermitteln, um so Vorurteile und überkommene Vorstellungen überwinden zu können.
Aus diesen Gründen habe ich mich im Sommer letzten Jahres bei unterschiedlichen Organisationen über ,,weltwärts’’ beworben und an Auswahlseminaren teilgenommen. Darunter auch bei ,,Brot für die Welt’’, für welche ich mich schlussendlich auch entschied.

